People & Workplace Analytics

Montag, 26. März 2018

Prof. Dr. Christian Gärtner, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Digitale Transformation & Leadership, über People & Workplace Analytics

Wie wäre es, wenn HR über eine funktionierende Glaskugel verfügen würde, wenn Personalentscheidungen sicher über datenbasierte Evidenz getroffen werden könnten? Workplace Analytics soll dies ermöglichen. Ob das funktionieren kann, hängt jedoch vom Einzelfall ab. Eine Einordnung.

Über People Analytics wird derzeit viel debattiert. Die damit verbundenen Hoffnungen sind groß: Wie wäre es, wenn die HR-Funktion mit objektiven Daten Aussagen darüber machen könnte, warum manche Vertriebsmitarbeiter mehr Verkäufe abschließen als andere? Wie wäre es, wenn die Personalabteilung vorhersagen könnte, wann welche Mitarbeiter kündigen – und wenn dies keinem Blick in die Glaskugel gleich käme? Was würde sich in Organisationen ändern, wenn personalrelevante Entscheidungen wie zum Beispiel über Einstellungen, Beförderungen oder Boni auf Basis von harten Zahlen und statistischen Auswertungen statt Bauchgefühl, Nasenfaktor oder anekdotischer Evidenz getroffen würden? Ginge das alles mit Hilfe von „Analytics“, würde HR nicht nur die Vormachtstellung anderer Abteilungen erschüttern, sondern sich die tagtägliche Arbeit auf allen hierarchischen Ebenen ändern. Um die Fragen seriös zu beantworten, muss man sich genauer anschauen, welche Art der Analytics gemeint sind und wie der konkrete Anwendungsfall aussieht.

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