Shortlist der Digital Communication Awards 2017 veröffentlicht

Dienstag, 8. August 2017
Vorsitzende Prof. Dr. Ana Adi im Jury-Interview

Am 29. September wird die Quadriga Hochschule Berlin bereits zum siebten Mal die Digital Communication Awards (DCA) vergeben. Die besten Bewerbungen zu herausragenden und innovativen europäischen Projekten in insgesamt 40 Kategorien der digitalen Kommunikation wurden heute auf der Shortlist veröffentlicht. Den Vorsitz der international besetzten Jury halten in diesem Jahr Prof. Dr. Ana Adi, Professorin für PR & Corporate Communication an der Quadriga Hochschule Berlin, und Fabio Delton, Head of Social & Digital Internal Communications bei UniCredit.

 

Frau Prof. Dr. Ana Adi, was bedeutet Ihnen der Juryvorsitz?

Zum dritten Mal in Folge Juryvorsitzende für die Digital Communication Awards zu sein, bedeutet mir viel: Die Awards sind sowohl eine Möglichkeit Neues kennenzulernen als auch eine Chance, Kreativität und Innovation hautnah entstehen zu sehen. Mit unserer Online-Shortlist und dem Tag zum finalen Pitch der Projekte bietet der DCA auch einen Stärkentest für die Teams und ihre Konzepte – und für uns Jurymitglieder in puncto Konzentration und Ausdauer.

Sie sind bereits seit vielen Jahren im Kommunikationsbereich tätig. Was macht digitale Kommunikation für Sie besonders?

Gut ausgeführte digitale Kommunikation geht einher mit strategischen Zielen der Organisation und der Fähigkeit, verschiedene Zielgruppen individuell anzusprechen – egal ob kulturell, sprachlich, politisch oder generationsübergreifend. Darüber hinaus ist der Erfolg gut ausgeführter digitaler Kommunikationsstrategien stets messbar.

Was sind Ihre Erwartungen, Hoffnungen und Benchmarks an die diesjährigen Bewerber für die Digital Communication Awards? 

Wir haben mit den Jahren sehr viel mehr Wert auf Messbarkeit und Konsistenz gelegt. Dieser Anspruch geht einher mit einer steigenden Erwartung an Transparenz (im Sinne von Prozess, Zeit und Budget) und ökonomischer Verantwortung. In diesem Sinne können erfolgreiche Bewerber für die Awards einen starken Case präsentieren, indem sie ihre Ziele und Strategien mit ihren Ergebnissen und deren Wirkung verknüpfen. 

Haben Sie in den letzten Monaten Trends identifiziert, die das Potential haben, Kommunikation ganzheitlich zu verändern?

In diesem Jahr schwirren im Internet so viele Buzzwords wie ‚Virtual Reality‘ und ‚Artificial Intelligence‘ umher, die für mich gewissermaßen natürliche Entwicklungen in Zeiten von Big Data und Internet of Things sind. Sie alle haben das Potential, die Art und Weise wie Kommunikation geteilt wird und wie wir Zugang zu bestimmten Themen erhalten zu verändern. Ganz zu schweigen von den neuen Möglichkeiten, die Fähigkeiten von Kommunikatoren zu transformieren, um erfolgreich ihren Job auszuüben.

Nachdem die Fachjury die besten Projekte für die Shortlist ausgewählt hat, dürfen die nominierten Teams am 29. September ihre Kampagnen vor der Jury pitchen. Wie können Sie die Nominierten in der Präsentation am besten überzeugen?

Die Präsentationen sind absichtlich sehr kurz gehalten. Die Bewerber, die es schaffen eine Story in nur acht Minuten zu präsentieren, die konsistent und strategisch stark ist – vom Ziel über die Strategie bis hin zur Messbarkeit und Wirkung –, haben gute Chancen, dass man sich an sie erinnert. Kreativität und Leidenschaft rechnen wir natürlich ebenfalls hoch an.

An welche digitalen Kampagnen aus dem letzten Jahr können Sie sich noch gut erinnern?

Das HSBC-Team hatte ihr eigenes Projekt, die HSBC NOW-Plattform, in einigen Kategorien eingereicht. Es war ein herausragendes Beispiel für interne Kommunikation, das gleichzeitig Employer Branding und die Corporate Social Responsibility des Unternehmens gestärkt hat. GE Oil & Gas gewannen ebenfalls mit einem komplexen und erstklassigen Beispiel für den Einsatz von Augmented Reality in ihrer Salesforce.

 

Erstmals wurden in diesem Jahr auch die beste Bachelor- und Masterarbeit im Rahmen der Digital Communication Awards gekürt. Wir gratulieren herzlich Khanh-Linh Pham (Erasmus Universiteit Rotterdam) und Joeri Troost (Radboud University) zu dieser Leistung! Nominiert für die Beste Masterarbeit war auch Nicola McDonagh, Absolventin des englischsprachigen MBA Communication & Leadership von der Quadriga Hochschule Berlin.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Digital Communication Awards 2017 sowie die gesamte Shortlist.