Wie reagieren Mitarbeiter auf Veränderungen?

Mittwoch, 5. April 2017
Neue Publikationen von Prof. Dr. Christian Gärtner über Digitale Transformation und Change Management

Prof. Dr. Christian Gärtner ist als Experte für die Themen Digitalisierung und Transformation ein gefragter Gesprächspartner für redaktionelle Einbindungen. Vor ein paar Wochen erschien der Artikel “Deep-Tech in Good old Germany“, der zeigte, dass Deutschland die erste Halbzeit der digitalen Transformation nur auf dem Feld der B2C-Märkte verloren hat. Auf dem B2B-Feld hingegen spielen viele Hidden Champions mit. Nun wurde das Thema auch vom Wirtschaftsmagazin „impulse“ aufgegriffen – mit noch mehr Beispielen dafür, dass es viele deutsche Unternehmen gibt, die als DIE Maschinenbauer der Digitalisierung gelten können: Es geht hier nicht um die direkte Herstellung von digitalen Produkten und Dienstleistungen, sondern um die Sensoren, Roboter und Software, die in B2C- aber auch B2B-Lösungen stecken. Statt User Experience braucht es im Maschinenraum „Deep Tech“: hochpräzise additive Fertigung (3D-Druck), intelligente Roboter, lernende Algorithmen bzw. maschinelles Lernen und eine Vielzahl an individuell gefertigten Sensoren, damit alles zusammen ein Internet of Things ergibt, mit dem neue Wertschöpfung entstehen kann.

Das Magazin changement! widmet sich in der aktuellen Ausgabe dem Faktor „Macht“, der in Unternehmen – bei Transformationen ganz besonders – eine wichtige Rolle spielt.

Eine zentrale Frage im Change Management lautet: Wie reagieren Mitarbeiter auf Veränderungen? Bisher agieren Führungskräfte meist auf Basis ihres erfahrungsgesättigten Bauchgefühls – und versuchen dann die Reaktionen der Betroffenen und Beteiligten zu analysieren. Bei manchen Wandelanlässen sind die Reaktionen absehbar. Beispielsweise wird eine Restrukturierung zu einer heftigeren Erschütterung führen als eine Wachstumsinitiative. Aber lassen sich Handlungsfelder des Change Managements und Reaktionen der Mitarbeiter in einen systematischen Zusammenhang bringen? Und kann dieser mit Daten untermauert werden, so dass man weiß, ob Mitarbeiter den Wandel unterstützen oder nicht? Der Artikel zeigt, dass darauf zweimal mit „Ja“ geantwortet werden kann.

 

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