Hochschulleitung

Präsidium

Das Präsidium der Quadriga Hochschule Berlin

Die Hochschulleitung der Quadriga Hochschule Berlin setzt sich zusammen aus dem Präsidenten Prof. Peter Voß, dem Vizepräsidenten, Dr. René Seidenglanz sowie dem Kanzler Torben Werner. Die Weiterentwicklung und Steuerung der Hochschule fallen in den Verantwortungsbereich der Hochschulleitung. Ziel ist es dabei, den Studierenden die bestmöglichen Weiterbildungsprogramme zu bieten, welche auch über die Lehrveranstaltungen hinausgehen. Aus diesem Grund vereint die Quadriga Hochschule Berlin wirtschaftliches Denken mit einer berufsbegleitenden Ausbildung, um so eine erfolgreiche Weiterbildung zu garantieren.

Als Präsident der Quadriga Hochschule Berlin hat Prof. Peter Voß die Gesamtleitung des Hauses inne. Er vertritt die Hochschule nach außen und betreut die stetige Erweiterung des nationalen und internationalen Netzwerks. Dr. René Seidenglanz verantwortet als Vizepräsident die Hochschulverwaltung und ist für die Organisation und Durchführung des Lehrbetriebs und der Forschung an der Quadriga Hochschule Berlin zuständig. Als Kanzler und Geschäftsführer der Trägergesellschaft ist Torben Werner für die allgemeine Verwaltung, Finanzierung und Marketing verantwortlich.

Präsident

Prof. Peter Voß

Prof. Peter Voß ist Fernsehjournalist und Autor, er wurde am 28. 1. 1941 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur am Johanneum zu Lübeck studierte er ab 1961 an der Universität Göttingen u. a. Soziologie (M.A. 1968), 1963/64 war er AStA-Vorsitzender. Sein Berufsweg führte ihn vom Göttinger Tageblatt (GT) über die Nachrichtenredaktion des ZDF (1971) als ZDF-Korrespondent nach Berlin und 1978 schließlich zum zeitkritischen ARD-Magazin "Report" nach München. 1981 ging er zurück zum ZDF und wurde als Moderator des heute-Journals und Kommentator einem breiteren Publikum bekannt. 1983 wurde er Redaktionsleiter, 1985 Chef der Hauptredaktion Aktuelles, 1990 außerdem stellv. Chefredakteur. Von 1993 bis 2007 amtierte er zunächst als Intendant des Südwestfunks (SWF), ab 1998 als Gründungsintendant des Südwestrundfunks (SWR), der aus der von Voß initiierten und maßgeblich vorangetriebenen Fusion des SWF mit dem Süddeutschen Rundfunk (SDR) entstand und damit zum zweitgrößten Sender der ARD wurde.

 

Voß setzte weitreichende Struktur- und Programmreformen durch und brachte u. a. neue Hörfunkangebote auf den Weg (Das Ding und SWR-Contra). Er war 1999/2000 ARD-Vorsitzender, übernahm die ARD-Federführung für den Online-Bereich und vertrat den Senderverbund als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der ARTE Deutschland GmbH sowie im Verwaltungsrat der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Er reformierte und verteidigte den ARD-Finanzausgleich und war entschiedener Befürworter einer Verfassungsklage, mit der sich die ARD bei der Festsetzung der Rundfunkgebühr gegen fachfremde Einflüsse der Politik erfolgreich zur Wehr setzte (Urteil 2007). Er führte beim SWR das "Islamische Wort" ein und setzte sich dafür ein, mittelfristig auch den deutschen Muslimen eine Mitwirkung in den Rundfunkgremien zu ermöglichen. Voß war von 2001 bis 2007 Moderator des ARD-Presseclubs, er moderiert weiterhin für den SWR auf 3-Sat die monatliche Gesprächssendung "Peter Voß fragt..."

 

Ein Jahr vor Ablauf seiner vierten Amtszeit als Intendant gab er 2007 sein Amt auf. Voß war danach u. a. Gründungsvorsitzender der Stauffenberg-Gesellschaft Baden-Württemberg, er Ist Schirmherr der Gastro-Liga, stellv. Vorsitzender des Museumsvereins des Deutschen Historischen Museums (DHM), Mitglied des Universitätsrates der Universität Heidelberg und seit 2009 Präsident der Quadriga Hochschule Berlin. Voß ist seit 1996 Professor für Medien an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe und Autor medienpolitischer und literarischer Publikationen, darunter "Mündigkeit im Mediensystem. Hat Medienethik eine Chance?" (1999) und der Gedichtband "Zwischen den Kratern." (2000).

 

Hier finden Sie den Lebenslauf von Prof. Voß als PDF-Version. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.peter-voss.eu.

Vizepräsident

Prof. Dr. René Seidenglanz

Professor René Seidenglanz ist Vizepräsident der Quadriga Hochschule Berlin und in dieser Position für die strategischen Leitlinien und die Hochschulentwicklung verantwortlich.

Der studierte Kommunikationswissenschaftler und Psychologe ist seit vielen Jahren in Wissenschaft und Ausbildung tätig. Er lehrte zwischen 2003 und 2008 an der Universität Leipzig im Bereich PR/Kommunikationsmanagement. Anschließend war er Studiendirektor der Deutschen Presseakademie und koordinierte gleichermaßen den Aufbau der Quadriga Hochschule Berlin. Mit deren Gründung 2009 wurde Seidenglanz auf seine heutige Position berufen. Als Kommunikationsberater betreute er über lange Jahre Strategie- und Forschungsprojekte im Kommunikationsmanagement für DAX30-Unternehmen wie die Daimler AG, mittelständische Firmen, öffentliche Einrichtungen sowie Verbände und Vereinigungen.

Professor Seidenglanz forscht zu vielfältigen Themen im Bereich Kommunikationsmanagement - wie etwa Strukturen des Berufsfeldes und Trends, Ethik, Beziehungsfeld PR und Journalismus sowie zu Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Berufliche Stationen und Publikationen als Download.